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Dorn Methode

Dorn Methode


 Monika Becker

Monika Becker
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Dorn Methode,
Akupunktur,
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Biochemie nach Schuessler

Dorn Methode

Laut Dorn führe das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies sei Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Insbesondere habe fast jeder einen „Beckenschiefstand“, der ursächlich „auf eine Fehlstellung in einem oder mehreren Beingelenken zurückzuführen“ sei und sich auf der betroffenen Seite in einem (scheinbar) längeren Bein manifestiere.

Die Dorn Methode soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befänden, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spiele die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liege etwa im Bereich des dritten Brustwirbels das „Tor des Windes“ (bei den Chinesen „Fengmen“ genannt), die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könne eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion, wie z. B. Asthma oder Bronchitis, bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.

Die Dorn Methode ist von der Wissenschaft nicht anerkannt, da ein wissenschaftlicher Beleg für ihre Wirksamkeit in Form von klinischen Studien fehlt und die postulierten Pathomechanismen nicht belegt sind. Insbesondere die von den Dorn-Anwendern vertretene Theorie eines Beckenschiefstandes, der durch einen nicht korrekt in der Gelenkpfanne sitzenden Hüftkopf bedingt sein soll, wird von Fachleuten aus Sicht der wissenschaftlichen Medizin als Beleg für ein fehlerhaftes Denkmodell der Dorn-Methode angeführt.In letzter Zeit ist jedoch auch bei den Vertretern der Methode ein Umdenken zu bemerken. Festgestellte Beinlängendifferenzen werden nun nicht mehr unbedingt auf eine Verrenkung des Hüftgelenks zurückgeführt (die medizinisch äußerst selten ist), sondern auf Subluxationen der Hüft-, Knie- und Sprunggelenke oder dem „…komplexen Zusammenspiel von knöchernen und muskulären Strukturen…“.

(Auszug Wikipedia)