Traumarbeit

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Peter-Ammann

Peter Ammann
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Prozessarbeit - Prozessorientierte Psychologie nach Arnold Mindell
(Einzelarbeit, Psychotherapie, Körperarbeit, Traumarbeit, Paartherapie, Komaarbeit, Demenz, Palliative Care, Coaching, Supervision)

In alten Kulturen galt der Traum als eine Offenbarungsform der Götter. Der Traum und seine Deutung gehören mit zu den ältesten Formen gelebter Spiritualität. Die Menschheitsentwicklung der letzten Jahrhunderte – besonders im Westen – hat den Traum und seine Ursprünge jedoch zu Gunsten der Entwicklung und Betonung der Persönlichkeit, moderner empirischer Wissenschaft und vielem anderen aus dem Zentrum an den Rand unserer Aufmerksamkeit und Bedeutung gedrängt.

Das Abgeschnittensein von seinen Nachtträumen und dem Unbewussten als dem träumenden Hintergrund unserer Alltagsrealität steht jedoch in engem Zusammenhang mit einer weit verbreiteten Form milder Depression. Psychoanalytische und tiefenpsychologische Theorien und Methoden haben dem Traum erneut zu Bedeutung verholfen. Die in diesen Ansätzen verwendeten persönlichen und vor allem die kollektiven Assoziationen zu Traumbildern erfordern jedoch nicht selten ein großes Wissen und betonen Intellekt und Expertentum.

Diese und weitere Umstände wie auch unsere allgemeine Einstellung zu Träumen führen leicht dazu, ihnen wenig Aufmerksamkeit zu schenken, so dass sie schnell vergessen sind, wenn sie sich nicht durch wiederholte Träume, starke Eindrücke oder erschreckende Szenarien bemerkbar machen.

Auch Menschen, die meinen, nicht zu träumen oder sich nicht an ihre Träume erinnern können, stehen Zugänge zum „kreativen Urgrund unseres Unbewussten" zur Verfügung. Arnold Mindell entdeckte bereits vor über 30 Jahren, als er psychotherapeutisch mit Körpersymptomen von Klienten arbeitete, dass Körpersymptome neben der medizinischen Dimension immer auch ein Ausdruck von Bewusstseinsprozessen sind, die sich sowohl im Symptom als auch im Nachttraum offenbaren bzw. spiegeln können. Das diesen Zusammenhängen zugrunde liegende Phänomen umschrieb Mindell mit dem Begriff "Traumkörper". Dies war der Beginn einer Weiterentwicklung Jungscher Psychologie, die er damals Traumkörperarbeit nannte. Weiteres intensives Forschen und Arbeiten führten zur Konzeption einer komplexen Theorie und Methode, die unter dem Namen Prozessorientierte Psychologie oder auch kurz Prozessarbeit bekannt ist.

Sie stellt nicht nur eine therapeutische Methode, sondern im weitesten Sinne eine psychologische und spirituelle Praxis der individuellen wie auch kollektiven Bewusstseinsentwicklung dar. Dieser neue Ansatz erweiterte das Spektrum möglicher Zugänge zu Nachtträumen durch sinnes- und damit erfahrungsorientierte Methoden. Neben den eher bekannten visuellen und auditiven individuellen und kollektiven Assoziationen erforschte er Nachtträume, indem er fremden, unerwarteten oder auch störenden Körpersensationen, Bewegungen, Beziehungen und anderen Erfahrungen folgte.

© Peter Ammann, 2015

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